Texte etc.

Claus2bx

Texte / Diverse Veröffentlichungen

Auf dieser Seite finden Sie unterschiedliche Texte aus meiner journalistischen und publizistischen Arbeit. Ältere und neuere Texte, bunt gemischt. Ein kleiner Einblick in meine Tätigkeiten.

 

Diverse Artikel aus Tageszeitungen

Probeartikel als pdf-Dateien
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Artikel „Schon die Germanen kelterten Ephiltranc“
(Frankfurter Neue Presse 19.10.1991)
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Artikel „Internet-Guru Ossi Urchs sagt Medium große Zukunft voraus“
(Offenbach-Post, 19.3.2003)
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Artikel „Die Harmonie zwischen Musik und Gastronomie“
(Offenbach-Post, 19.3.2003)
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Artikel „Das Leben der Studenten im Neubau“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.6.2003)
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Artikel „Ewige Grausamkeit menschlichen Seins“
(Offenbach-Post, 2.10.2003)
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Artikel „Mandy, Peggy und Cindy“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.2.2004)
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Artikel „Volksmusik der etwas anderen Art“
(Offenbach-Post, 2.12.2005)
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Artikel „Chillout aus OF“
(Offenbach-Post, 17.3.2006)
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Artikel „Skaten ohne Board, Turnen ohne Reck, Surfen ohne S-Bahn“
(Offenbach-Post, 18.8.2006)
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Artikel „Arabische Schwierigkeiten mit der Science-Fiction“
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.1.2009)
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Artikel „African Reggae“ (Mal ein kleines Beispiel für die kurzen Musikbesprechungen, die ich gelegentlich schreibe…)
(Offenbach-Post, 10.4.2009)
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Diverse Artikel aus Wochenzeitungen

Probeartikel als pdf-Dateien
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Artikel „Der Ursprung der Bewegung“
(Junge Freiheit, 27.6.2003)
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Artikel „Denkmalsetzung“
(Junge Freiheit, 4.7.2003)
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Artikel „Leise Töne, tiefe Gefühle“
(Junge Freiheit, 29.8.2003)
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Aufsatz „Arbeit als moderner Fetisch“
(Junge Freiheit, 5.9.2003)
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Diverse Zeitschriftenaufsätze

Probetexte als pdf-Dateien (jeweils „mehr…“ anklicken)

Aufsatz-Rezension „Fetisch Körper“ (Zinnober, Frühjahr/Sommer 2002)
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Aufsatz „Für Sexualität – gegen Sexualisierung“ (Hagal, 3/2002)
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Aufsatz „Schutzengel und gute Geister im Film. Helfer des Menschen aus anderen Welten“ (Enzyklopädie des phantastischen Films, Dezember 2011) mehr… (Erste vier Seiten)

Interviews und Referate

Interviews und Referate im pdf-Format, eine Auswahl
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„Antifa-Philosophie. Die Reihen fest geschlossen“
(eigentümlich frei 77, November 2007)
– ein Interview zum leidigen Thema „Antifaschismus“, schier unerschöpfliches Psychogramm dieser Gesellschaft. Ich reiße mich überhaupt nicht um diese Thematik, werde aber dennoch immer wieder gerne dazu befragt, offenbar weil sich bislang nicht viele Wissenschaftler damit beschäftigt haben. Festzustellen ist dabei für mich immer wieder das große Interesse an dem Thema. Und ich spüre auch immer wieder den tiefen Groll gegen den so genannten „Antifaschismus“ (oder auch kompatibler „Kampf gegen rechts“ betitelt), der sich bis weit ins bürgerlich-liberale Lager zieht. Ein Groll gegen die Maßlosigkeit dieser politischen Strategie, vor allem wenn man von ihr betroffen ist und sie durchschaut hat. Allerdings, auch das ist feststellbar, haben sich diese bürgerlich-konservativen und -liberalen Spektren bislang noch keine geeignete Form zur eigenen Artikulation und zur Gegenwehr angeeignet. Dieser Groll, den ich feststelle, bleibt also bis heute noch weitgehend stumm, mit der geballten Faust in der Hosentasche. Das wird aber längerfristig wohl nicht so bleiben. Hier wird es deshalb interessant sein, die weitere Entwicklung zu beobachten – und diese dann wieder zu analysieren. –
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„Zur Psychologie des politischen Extremismus“
(Blätter der DG 12/2008)
– Und noch ein Referat zum Zusammenhang von „Antifaschismus“ und „Extremismus“, um das ich gebeten wurde und das sich an ein spezifisch bürgerlich-konservatives Publikum richtete –
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„Future imperfect“
(Quarber Merkur 107/108)
– Ein Interview über Science-Fiction-Dystopien –
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„Blaue Narzisse“
– Das Onlinemagazin für Schüler und Studenten „Blaue Narzisse“ hat mich im Juli 2009 interviewt. Anlass war eine neue „antifaschistisch“ ausgerichtete Broschüre. Da nur aber wenige Zitate hierfür entnommen wurden, zur Information das gesamte Kurzinterview im Wortlaut.
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Diverse Einzelthemen – Eine Auswahl, kommentiert

Thema: Baukunst und Rekonstruktionsdebatte

Ein immer aktuelles und wichtiges Thema ist das der inhaltlichen Erneuerung unserer Architekturlandschaft. Es mehren sich derzeit die Zeichen, daß aus dem Bereich zahlreicher Bürgerinitiativen und neuer Stadtplaner Umdenkungsprozesse in Gang kommen. Prozesse, die sich von der rein Auto-orientierten Stadt der Funktionsräume, der Stadt der Beton-, Glas- und Stahlkästen entfernen und wieder auf den traditionellen Wissensschatz zurückgreifen. Dieser Weg führt fort von den anonymen Großplanungen und hin zu kleinteiliger Gestaltung, die sich nahe an den Bedürfnissen der Bewohner orientiert. Auch zahlreiche, für die deutsche Kulturlandschaft bereichernde Bauten entstehen wieder als Rekonstruktion oder Ruinensanierung. Neben den bekannten Projekten der Stadtschlösser in Berlin und Potsdam seien unter anderem Schloß Zerbst, das alte Rathaus in Wesel, das Braunschweiger Schloß, die alte Stadtbibliothek und das Palais Thurn und Taxis in Frankfurt am Main erwähnt. Eine interessante Linkliste zu dem Thema findet man auf der Internetseite http://www.neumarkt-dresden.de/links.html. Es bleibt ein wenig Hoffnung, daß unsere Städte in Zukunft wieder menschlicher, sinnlicher werden.
Ich habe in mehreren Artikeln zu diesem Thema bereits Stellung bezogen.

Artikel „Steinerne Umerziehung“
(JF, 14.2.2003)
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Artikel „Den Geist erstehen lassen“
(JF, 3.9.2004)
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Artikel „Rekonstruktion. Zur Wiedergewinnung architektonischer Identität“
(Neue Ordnung 1/07)
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Thema: Technisches Rathaus und Wiederherstellung der Altstadt in Frankfurt am Main

Es kommt Bewegung in die Baudebatte von Frankfurt am Main. 2007 soll der Waschbetonklotz des Technischen Rathauses abgerissen werden. Damit wird der alte Kern Frankfurts zu einer neuen Bebauung frei. Mehrere Initiativen setzen sich für eine teilweise Rekonstruktion der mittelalterlichen Altstadt ein. Statt üblicher Architektenbauten könnten die einst weltbekannten alten Fachwerk-Bauten detailgetreu wieder erstehen. Ein lebendiges, junges Viertel zum Flanieren und Verweilen für die Frankfurter und Touristen aus aller Welt dürfte so entstehen.

Artikel „Offenbacher will Frankfurts Altstadt wieder aufbauen“
(Offenbach-Post, 30.9.2005)
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Thema: Sicherheitsdiskurs

Gegenwärtig beherrschen die Themen innerstädtische Sicherheit und Ordnung die gesellschaftspolitische Diskussion. Vertreter von mehr „Security“ und Video-Überwachung öffentlicher Plätze streiten mit Anhängern einer verqueren Minderheiten-Romantik.
Auch hierzu habe ich mich geäußert.

Artikel „Wieviel Sicherheit brauchen wir?“
(JF, 26.3.2004)
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Thema: Hartz IV und Sozialabbau

Hartz IV, der Abbau des Sozialstaates und die möglichen Gründung einer neuen Linkspartei schaffen Unruhe im politischen Gefüge der Bundesrepublik. Wo bestehen Risiken, wo Potentiale zu kritischer Veränderung?
Ich habe mich dazu streitbar geäußert.

Artikel „Mehr nach rechts“
(JF, 27.8.2004)
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Thema: Filmkritik „Inglourious Basterds“ von Quentin Tarantino
(eine der wenigen grundsätzlich kritischen…)

Artikel „Rache an Deutschland“
(JF, 21.8.2009)
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Thema: Politischer Extremismus

Ein wissenschaftlicher Aufsatz mit Neuansätzen zur Extremismusdebatte findet sich online hier abgelegt:
http://links-enttarnt.net/?link=verfassungsschutz&id=30

Blogs

Mein eigener Blog:
http://clauswolfschlag.blog.com/

EINIGE AUSGEWÄHLTE BEITRÄGE

Kapitalistische Amokfahrt (Kritik der gegenwärtigen ökonomischen Entwicklung.)
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Hitlers Zähne (Ein Beitrag über Boulevardmedien)
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Michail Bulgakow: Hundeherz
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Die Toten von Paris (zum Umgang mit Vergangenheit)
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Krisen-Vernebelung (über Ablenkung, gerade in Zeichen der Krise)
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Guru
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Überlegungen zur Organisationsstruktur politischer Clubs

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Leider kommt es immer wieder vor, daß auch Texte aus meiner Feder nie erscheinen. Sei es, weil sie thematisch nicht interessieren oder vergessen werden (und damit an Aktualität verlieren) oder weil sie inhaltlich zu sperrig sind, um das Gefallen der unterschiedlichen Blattmacher zu finden.
Ein Beispiel, das nicht im Blog der „Sezession“ erschienen ist, ist mein Résumé zum Ende der „Love-Parade“ samt Kurzeinschätzung der Techno-Szene. Hier sei es deshalb dem interessierten Leser exklusiv nachgeliefert.
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Das ewige Leid…

Leider hat man als freier Journalist immer wieder das Leid zu tragen, Textüberarbeitungen durch die Redaktionen der verschiedenen Zeitungen ausgesetzt zu sein. Das heißt, Artikel werden von, für den Leser dabei „anonym“ bleibenden, Redakteuren gelegentlich gekürzt, verschnitten, in der Aussage pointiert oder plattgewalzt, differenzierter Betrachtung oder tiefgehender Analyse entledigt. Eigene Sätze werden herausgestrichen, manchmal gar gegen andere Sätze ausgetauscht, die man nie verfasst hat. Und das betrifft nicht nur einzelne Redaktionen. Den Ausschlag geben oft kein böser Wille, sondern Zeitdruck des Redakteurs, technische Probleme des Seitenbaus usw. Auf Überschriften und Bildunterschriften hat man als freier Autor ohnehin keinen Einfluß. Hier wird oft geklotzt, statt gekleckert. So steht dann bisweilen der eigene Name unter Artikeln, die aber nur noch bedingt inhaltlich die eigenen sind.

In meiner Arbeit ist es zum Beispiel schon einmal vorgekommen, dass aus einer Kinokritik mit negativer Aussage zum besprochenen Film ein sattes Lob gedreht wurde. Ein anderes Mal besuchte man eine Veranstaltungsreihe in einem Museum. Dort verlautbarte der Leiter den zwei anwesenden Besuchern, dass eine in zehn Minuten angekündigte Führung durch die Räume wegen Krankheit der Vortragenden wohl ausfalle. In meinem Artikel aber fand sich plötzlich der Satz, dass eine große Zahl an Besuchern durch die Räume geführt worden sei. Woher in der kurzen Zeit so viele Besucher gekommen sein sollten, von denen ich nichts gesehen hatte, fragte ich den zuständigen Redakteur. Eine einfach übernommene Presse-E-Mail des Museums an die Redaktion war die Ursache, erfuhr ich. Daß sich nach meinem Fortgang wirklich noch Besuchermassen eingefunden haben, halte ich zumindest für fraglich. Wahrscheinlich war es eine PR-Maßnahme also, unter der aber nun mein Name stand. Dies sind nur Beispiele.

Mit diesem Schicksal haben freie Journalisten also bisweilen zu kämpfen. Nicht alles, was unter ihrem Namen erscheint, stammt in dieser Form ganz so von ihnen.

 

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