Querfront

Zu Kritik und Desinformation
– einige Antworten auf zwielichtige Internetmeldungen

Was ist denn „Querfront“? (1)

Die radikal linksgerichtete Wochenzeitung „Jungle World“ und das Internet-Angebot „nadir.org“ sind oft mit ganzem Herzen dabei, wenn es Risiken für die linke Ideologie abzuwehren gilt. Und so ist man ständig besorgt, daß das alte Weltbild auch ja keiner Veränderung unterzogen wird. Allenfalls die Verpackung darf sich im poppigen Design präsentieren. Mit Argusaugen wird deshalb gewacht, wo und auf welche Weise Personen von außerhalb dieser linken „Szene“ angeblich böse „Intrigen“, heimtückische „Strategien“ oder
„Unterwanderungsversuche“ im Schilde führen könnten, nur um das große Projekt „Hoffnung Kommunismus“ zu gefährden. Eine Zeit lang lautete die Hauptangst „Querfront“.
Im Jahr 2000 jedenfalls sorgte sich in der linksgerichteten Wochenzeitung „Jungle World“ ein Stephan Neurad über angebliche „Querfront“-Strategien. Konkret schrieb er über einen Artikel zum Protest gegen die Flughafen-Erweiterung in Frankfurt am Main, der unter meiner Mitarbeit in der Zeitung „Junge Freiheit“ erschienen war. Der „Junge Freiheit“-Artikel hatte sich dem Protest bürgerlich gesinnter Menschen in Frankfurt gegen den Flughafenausbau gewidmet.
„Querfront gegen Fluglärm“ nannte sich der mit zahlreichen falschen Angaben und Beschuldigungen gespickte Artikel in der „Jungle World“. Dem Frankfurter Kommunalwahlbündnis Freie Wähler-BFF wurde zum Beispiel einfach mal ein „rassistisches Wahlprogramm“ unterstellt, weil es sich gegen die flächendeckende Einführung von doppelten Staatsbürgerschaften ausgesprochen hatte. Aus der damals dort aktiven Kommunalpolitikerin Ellen Wild wurde eine „Wilde“. Auch Horst Mahler wurde irgendwie noch reingemischt, obwohl der überhaupt nichts mit der Sache zu tun hatte, usw.
Inhalt des Artikels der „Jungle World“ war letztlich nur das Schüren der Angst vor einer „Querfront“. Der Bereich der „Neuen Sozialen Bewegungen“, hier im engeren Sinne das Spektrum der Bürgerinitiativen gegen Umweltzerstörung, sollte ganz offenbar als eine Art Domäne, als Einflußgebiet linksgerichteter Gruppen und Strategen erhalten bleiben. Presseberichterstattung, die hingegen einen bürgerlich-konservativen Protest gegen soziale Probleme betonte, wurde dabei scheinbar als unliebsame Einmischung auf „eigenem Territorium“ verstanden und angegriffen.
Dies zumindest die naheliegende Interpretation.

Wer sich für das aufgebauschte Thema „Querfront“ interessiert, der sei auch verwiesen auf die nächste Unterseite meiner Homepage, die sich mit der alten „Antifa“-Broschüre von „Intervention TM“ im „Infoladen Daneben“ beschäftigt.

Siehe hier…

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