Hitlers rechte Gegner

Gegner

1995 – Autor:
Hitlers rechte Gegner.
Gedanken zum
nationalistischen Widerstand,
Engerda 1995 (Arun-Verlag)
ISBN 3-927940-18-6

1995 konnte die Publikation „Hitlers rechte Gegner. Gedanken zum nationalistischen Widerstand“ veröffentlicht werden. Es handelte sich dabei um die geringfügig veränderte Magister-Arbeit, die 1993 von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Fachbereich Geschichtswissenschaften, angenommen wurde. Als Prüferin fungierte die bekannte Zeithistorikerin Frau Prof. Dr. Marie-Luise Recker.
Dargestellt wird in „Hitlers rechte Gegner“ die Thematik des nationalistischen und konservativen Widerstands gegen den Nationalsozialismus bzw. die Unterdrückung nationalrevolutionärer, konservativer, völkischer und bündischer Einzelpersonen und Gruppen durch den Hitler-Machtapparat. Namen wie Ernst Niekisch, Otto Strasser, Beppo Römer, Edgar Julius Jung oder Eberhard Koebel tauchen in der Abhandlung auf.
Ein selten behandeltes Thema also, das in der Beschäftigung mit dem Widerstand der 30er und 40er Jahre meist vernachlässigt wird. In der Zusammenstellung der Fakten wird zudem versucht, dem einfachen Schubladendenken entgegenzuwirken, demzufolge das NS-System als politisch ausschließlich „rechts“ und der Widerstand dagegen als ausschließlich „links“ interpretiert werden müsse.
Der Klappentext des Buches verlautbart: „Wolfschlags Buch ist eine notwendige Forschungsarbeit zum antifaschistischen gleichwohl aber nationalistischen Widerstand gegen das NS-Regime. Und eine Hommage an die Opfer des Exils, der KZ-Haft – und der Guillotine!“
Die Beschäftigung mit „Hitlers rechten Gegnern“ hatte dabei nicht den Anspruch, neue Primärquellen zu erschließen, sondern die nur in kleinen Bruchstücken offenliegenden Sekundärquellen aufzuspüren, zu ordnen und zu einem Zeitbild zusammenzufassen.
Das Buch wurde ein Überraschungserfolg, wurde zahlreich rezensiert und war rasch ausverkauft.

Besprechung
Sigill, Sommer/Herbst 1995
pdf

 

Advertisements