Weniger bei REWE kaufen

DSCF9656bSchon 2016 erzählte mir ein alter Kumpan, ein gläubiger Katholik, dass er sich über REWE aufgeregt hätte. REWE-Märkte würden nun nicht nur penetrant Regenbogen-Aufkleber präsentieren, sondern Durchsagen für Toleranz „unabhängig von der sexuellen Orientierung“ und „Respekt… gegenüber homosexuellen Kollegen“ durch die Verkaufsräume schallen lassen. „Die können von mir aus machen, was sie wollen. Ich habe aber keine Lust, mir das beim Einkaufen erzählen zu lassen.“

Unlängst las ich, dass REWE 2018 politisch nachgelegt hat. Anläßlich des „Internationalen Tages für Toleranz“ verkaufte der Kölner Konzern eine Sonderedition „ja! Erdnuß Chocs„, Erdnüsse mit bunter Schokoglassur.

Beim Kauf einer 500 Gramm-Packung für 1,95 Euro spendete der Käufer automatisch 40 Cent an die 2013 gegründete Einwandererorganisation „Über den Tellerrand“. Unterstützt von Unternehmen, Stiftungen und dem Bundesarbeitsministerium setzt sich diese Initiative für „Integration in die Gesellschaft und soziale Teilhabe von Menschen mit Fluchterfahrung“ ein. Das klingt für den Normalbürger erst einmal harmlos. Dass diese „Integration und soziale Teilhabe“ aber weitere Wanderungswillige motiviert, sich in Bewegung zu setzen und wiederum „Integration und soziale Teilhabe“ zu fordern, ist jenem indes oft nicht in seiner ganzen Tragweite bewusst. Zumindest so lange es noch nicht im eigenen Geldbeutel deutlicher spürbar ist.

Dem REWE-Konzern sind die Kosten egal. Er boomt nämlich. Fast 29 Milliarden Euro nahm er 2017 ein, zwölf Prozent mehr als im Jahr davor. Ob auch die Angestellten 12 Prozent mehr Lohn erhalten haben?

Zu der Unternehmensgruppe gehören jedenfalls nicht nur die REWE-Märkte, sondern auch Billa, Bipa, DER, Penny, Toom und nahkauf.

Nun stand ich dieser Tage an der REWE-Kasse. Und plötzlich ging wie in George Orwell-Manier der Lautsprecher an und ich wurde mit einer „multikulturellen“ Verlautbarung beschallt. „Fremdenfeindliche“ Vorkommnisse hätten den Konzern zu seiner Kampagne bewogen, hieß es. Waren damit zum Beispiel die zahlreichen sexuellen Übergriffe gegenüber fremden Frauen der letzten Zeit gemeint?, fragte ich mich. Und dann folgten die üblichen Slogans für „Vielfalt“ und „Buntheit“, für die der Konzern stehe, also die Umwandlung unserer Bevölkerungsstruktur durch forcierte Masseneinwanderung.

„Muss man sich jetzt auch hier noch mit dieser Politik beschallen lassen?“, fragte ich den Kassierer genervt. Er schaute mich ratlos an. Vermutlich hört er schon gar nicht mehr hin, was aus den Lautsprechern des Marktes dröhnt.

Es lässt sich manchmal nicht vermeiden, zu REWE zu gehen, zum Beispiel weil die Märkte verkehrsgünstig gelegen sind und teils sehr lange geöffnet haben. Aber, ich beschloss, künftig Einkäufe bei REWE stets dann zu vermeiden, wenn mir eine bequeme Alternative zur Verfügung steht. Bei Edeka, Aldi oder Lidl bin ich noch nie mit politischen Parolen belästigt worden. Und ich hoffe, dass es so bleibt.

Somit: Weniger bei REWE kaufen.

 

 

 

 

 

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